Sprit, Steuern, Versicherung: Was kostet ein Auto im Monat

28. März 2023

Lesezeit: 8 min

Sprit, Steuern, Versicherung: Was kostet ein Auto im Monat

Wer ein Auto besitzt, muss neben dem Kaufpreis auch andere Kosten wie Sprit, Steuern und Versicherungen berücksichtigen. Doch wie viel kostet ein Auto tatsächlich pro Monat?

Diese Frage beschäftigt viele Autobesitzer und Interessenten.

In diesem Artikel erfahren Sie, was für Kosten auf Sie zukommen und warum es wichtig ist, diese im Blick zu behalten. Außerdem geben wir Ihnen Tipps, wie Sie mögliche Einsparungen erzielen können.

Was kostet ein Auto im Monat?

Laut einer Studie des ADAC betrugen die durchschnittlichen monatlichen Kosten für ein Auto in Deutschland im Jahr 2021 etwa 322 Euro. Dieser Betrag setzt sich aus Ausgaben für Kraftstoff, Versicherung, Kfz-Steuer, Wartung und Reparaturen zusammen, die für fast jedem Autobesitzer anfallen. Allerdings können die Kosten je nach Fahrzeugtyp und individuellem Nutzungsverhalten stark variieren.

Je nachdem, wie oft und wie weit das Auto genutzt wird, können die monatlichen Kosten hierfür mehrere hundert Euro betragen. Es ist daher ratsam, die eigenen Ausgaben regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren, um Geld zu sparen.

Wartung und Reparaturen

Insbesondere in Deutschland gehören Kraftstoff- und Versicherungskosten zu den höchsten in Europa. So müssen beispielsweise Autofahrer hierzulande hohe Kraftstoffpreise und Mineralölsteuern bezahlen. Auch die Kfz-Steuer, die je nach Hubraum und CO2-Emissionen des Fahrzeugs variiert, kann in Deutschland vergleichsweise hoch ausfallen.

Hinzu kommen Ausgaben für Versicherungen, die in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben sind und sich ebenfalls stark auf die monatlichen Kosten auswirken können. Trotz dieser hohen Kosten ist das Auto für viele Menschen in Deutschland jedoch nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des Alltags und unverzichtbar für die tägliche Mobilität.

7 Faktoren, die die Kosten für den Besitz eines Autos beeinflussen

  • Anschaffungskosten: Der Kaufpreis des Fahrzeugs ist ein wesentlicher Faktor bei den Unterhaltskosten.
  • Betriebskosten:Dazu gehören Treibstoff, Strom, Reifen, Wartung und Reparaturen.
  • Versicherungskosten:Die Höhe der Versicherungsprämie hängt vom Fahrzeugtyp, der Schadenfreiheitsklasse, der Kilometerleistung und anderen individuellen Faktoren ab.
  • Wertverlust:Der Wertverlust des Autos ist ein wichtiger Kostenfaktor und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. Alter, Kilometerstand und Zustand des Fahrzeugs.
  • Steuern:Die Höhe der Kfz-Steuer hängt vom Hubraum, der Schadstoffklasse und dem CO2-Ausstoß des Fahrzeugs ab.
  • Parkgebühren:In manchen Städten sind Parkgebühren ein wichtiger Kostenfaktor beim Besitz eines Autos.
  • Leasingkosten:Beim Leasing eines Fahrzeugs fallen monatliche Leasingraten an, die je nach Vertrag und Fahrzeugtyp variieren können.

Was kostet dich der Unterhalt eines eigenen Autos?

Wie viel kostet es, ein eigenes Auto zu unterhalten? Neben den Anschaffungskosten fallen, die bereits beschriebenen, regelmäßig Fixkosten wie Kfz-Steuer, Versicherung und Wartung an, die in die monatlichen Autokosten einfließen.

Auch variable Kosten wie Sprit und Reparaturen sollten bei der Budgetplanung berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang kann es sinnvoll sein, verschiedene Möglichkeiten zu prüfen, um Kosten zu sparen.

Fixkosten: Die konstanten Unterhaltskosten für ein Auto

Wer ein Auto besitzt, muss neben den variablen Kosten wie Sprit und Reparaturen auch die Fixkosten berücksichtigen. Diese konstanten Unterhaltskosten fallen unabhängig von der Fahrleistung an und sollten bei der Planung des Autobudgets berücksichtigt werden. Zu den Fixkosten gehören unter anderem die Kfz-Steuer und die Versicherungsbeiträge, die in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben sind.

Die Kfz-Steuer variiert je nach Hubraum und CO2-Emissionen des Fahrzeugs. Für einen durchschnittlichen Kleinwagen mit einem Hubraum von 1200 ccm und einer CO2-Emission von 120 g/km beläuft sich die jährliche Kfz-Steuer auf etwa 164 Euro. Bei einem größeren Mittelklassewagen mit einem Hubraum von 2000 ccm und einer CO2-Emission von 150 g/km fallen hingegen jährlich etwa 300 Euro an.

Wertverlust

Auch die Versicherungskosten sind ein wichtiger Bestandteil der Fixkosten. Hierbei spielen Faktoren wie das Alter des Fahrzeugs, der Wohnort des Halters und der Schadenfreiheitsrabatt eine Rolle. Für einen 35-jährigen Fahrzeughalter in München mit einem durchschnittlichen Neuwagen belaufen sich die jährlichen Versicherungskosten laut Verivox auf etwa 550 Euro. Für einen 50-jährigen Halter in einer ländlichen Region mit einem älteren Gebrauchtwagen können die Kosten hingegen bei rund 250 Euro im Jahr liegen.

Um die Fixkosten für ein Auto zu reduzieren, können Autobesitzer beispielsweise auf einen sparsameren Wagen umsteigen oder einen höheren Schadenfreiheitsrabatt anstreben. Ein regelmäßiger Vergleich von Versicherungsangeboten kann ebenfalls dabei helfen, Kosten zu sparen.

Darüber hinaus können auch eine regelmäßige Wartung und Pflege des Fahrzeugs dazu beitragen, teure Reparaturen zu vermeiden und somit die Fixkosten zu senken. Es lohnt sich also, die Fixkosten für das eigene Auto im Blick zu behalten und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen, um diese zu reduzieren.

Betriebskosten: Die variablen Unterhaltskosten

Neben den Fixkosten fallen auch variable Betriebskosten bei einem eigenen Auto an. Diese sind abhängig von der individuellen Fahrleistung und beinhalten unter anderem Sprit, Reparaturen und Wartungskosten. Im Gegensatz zu den Fixkosten sind sie nicht vorhersehbar und können je nach Fahrverhalten und Fahrzeugtyp stark variieren.

Die größte variable Betriebskostenquelle ist der Kraftstoff. Hier können je nach Fahrzeugtyp und individuellem Fahrstil große Unterschiede auftreten. Beispielsweise verbraucht ein Kleinwagen mit einem sparsamen Benzinmotor in der Regel weniger Sprit als ein großer Geländewagen mit einem leistungsstarken Dieselmotor.

Laut einer Studie des ADAC betragen die durchschnittlichen Kosten für einen Liter Benzin in Deutschland im Januar 2023 etwa 1,74 Euro, während ein Liter Diesel etwa 1,83 Euro kostet.

Die variablen Unterhaltskosten

Neben den Spritkosten können auch Reparaturen und Wartungskosten ins Geld gehen. Je nach Fahrzeugtyp und Alter können hier hohe Kosten anfallen. Eine regelmäßige Inspektion und Wartung des Autos kann dabei helfen, größere Reparaturen zu vermeiden und Kosten zu sparen. Die genauen Kosten für Reparaturen und Wartung hängen jedoch vom individuellen Fahrzeug ab und können stark variieren.

Um die variablen Betriebskosten weiter zu reduzieren, können Autofahrer beispielsweise auf eine sparsame Fahrweise achten oder auf alternative Fortbewegungsmittel umsteigen, wenn möglich.

Wie setzen sich die Auto Unterhaltskosten pro Monat zusammen?

Die Auto Unterhaltskosten pro Monat setzen sich also aus den Fixkosten und den variablen Kosten zusammen. Um die monatlichen Unterhaltskosten für das eigene Auto zu berechnen, können folgende Formel und Beispiel angewendet werden:

Wie setzen sich die Auto Unterhaltskosten pro Monat zusammen

Nehmen wir einmal and, dass sich die Fixkosten (Kfz-Steuer, Versicherung, etc.) auf 150 Euro pro Monat belaufen. Wenn nun die geschätzte Kilometerleistung 1.000 Kilometer pro Monat beträgt, der durchschnittliche Spritverbrauch bei 7 Litern auf 100 Kilometer liegt und der Preis pro Liter bei 1,50 Euro liegt, kann man die variablen Kosten berechnen.

Die Kosten für Sprit würden bei etwa 10,5 Cent (0.105 Euro) pro Kilometer liegen. Multipliziert man diese Kosten nun mit den monatlich gefahren Kilometern (1000) kommt man auf variable kosten von 105 Euro monatlich.

Dann lautet die Berechnung: 150 Euro (Fixkosten) + (0,105 Euro (variable Kosten) x 1.000 (gefahrene Kilometer) = 255 Euro (monatliche Unterhaltskosten).

vw golf

Es ist wichtig zu beachten, dass die Unterhaltskosten je nach Fahrzeugtyp, Alter und individuellem Nutzungsverhalten variieren können. Eine regelmäßige Überprüfung der eigenen Ausgaben kann dabei helfen, Einsparungspotenziale zu identifizieren und gegebenenfalls zu nutzen.

Ausserdem sollten Sie auch die Anschaffungskosten für das Fahrzeug beachten. Diese sind in der Regel recht hoch und oft wird dafür auch ein Kredit aufgenommen, welcher zusätzliche monatlichen Unterhaltskosten mit sich bringt.

Wie hoch sind die Anschaffungskosten?

Die Höhe der Anschaffungskosten für ein Auto hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Marke, dem Modell, der Ausstattung und dem Zustand des Fahrzeugs. Neuwagen können mehrere Tausend Euro kosten, während Gebrauchtwagen je nach Alter und Kilometerstand deutlich günstiger sein können.

Laut einer Studie von Statista lag der durchschnittliche Preis für ein neu zugelassenes Fahrzeug in Deutschland im Jahr 2021 bei rund 37.800 Euro, während ein Gebrauchtwagen im Schnitt 15.740 Euro gekostet hat. Dabei variiert der Preis je nach Fahrzeugtyp und Ausstattung.

Monatlichen Unterhaltskosten

Die Kosten des Auto Abos im konkreten Beispiel

Ein Auto Abo ist eine Alternative zum Kauf oder Leasing eines Autos und bietet die Möglichkeit, ein Fahrzeug zu mieten und flexibel zu nutzen. Die Kosten für ein Auto Abo hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Fahrzeugklasse, der Laufzeit des Abos und den enthaltenen Leistungen.

Ein Beispiel für ein Auto Abo-Angebot in Deutschland ist das Abo-Modell von SIXT. Dabei können Kunden zwischen verschiedenen Fahrzeugklassen wie Kompakt-, Mittel- oder Oberklasse wählen und das Abo flexibel monatlich kündigen oder verlängern. Die monatlichen Kosten für das Abo richten sich nach der gewählten Fahrzeugklasse und der Laufzeit. Ein Kompaktwagen kann beispielsweise ab 399 Euro pro Monat gemietet werden, während ein Fahrzeug der Oberklasse ab 799 Euro pro Monat erhältlich ist.

Im monatlichen Abo-Preis sind dabei verschiedene Leistungen enthalten, wie beispielsweise die Kfz-Steuer, die Versicherung und die Wartung des Fahrzeugs. Auch die Tankkosten können in einigen Angeboten enthalten sein. Durch ein Auto Abo können somit Kosten für den Autokauf, die Kfz-Versicherung und den Service eingespart werden, während gleichzeitig Flexibilität und Mobilität gewährleistet sind.

Betriebskosten: 5 Spartipps für Autobesitzer

Doch wie können Autobesitzer am Besten ihre Betriebskosten senken? Hier sind fünf Spartipps für Autobesitzer:

1. Spritsparend fahren:

Eine spritsparende Fahrweise kann die Tankkosten deutlich senken. Dazu gehört beispielsweise eine gleichmäßige und vorausschauende Fahrweise sowie das Vermeiden von unnötigem Leerlauf. Auch eine regelmäßige Wartung des Fahrzeugs und das richtige Aufpumpen der Reifen können dazu beitragen, den Spritverbrauch zu senken.

2. Tankstellenpreise vergleichen:

Die Preise für Benzin und Diesel können von Tankstelle zu Tankstelle stark variieren. Durch einen regelmäßigen Vergleich der Preise und die Wahl der günstigsten Tankstelle kann man langfristig Geld sparen.

Was Kostet ein Auto im Monat

3. Carsharing nutzen:

Für kurze Fahrten oder gelegentliche Ausflüge kann es sich lohnen, auf Carsharing-Angebote zurückzugreifen. Hierbei kann man das Auto für eine begrenzte Zeit mieten und spart somit die Fixkosten für die Versicherung und Kfz-Steuer.

4. Versicherungsbeiträge senken:

Durch den Abschluss einer Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung können Autobesitzer sich gegen Schäden am Fahrzeug absichern. Allerdings können die Versicherungsbeiträge je nach Tarif und Fahrzeugtyp unterschiedlich hoch ausfallen. Durch einen regelmäßigen Vergleich der Angebote und die Wahl des günstigsten Tarifs kann man hierbei Geld sparen.

5. Fahrgemeinschaften bilden:

Für regelmäßige Pendlerfahrten oder längere Strecken können Fahrgemeinschaften eine sinnvolle Option sein. Durch das Teilen der Fahrtkosten mit anderen Personen können die Betriebskosten für das Auto deutlich gesenkt werden. Hierbei sollte man jedoch auf eine vertrauenswürdige Mitfahrgelegenheit achten und gegebenenfalls eine Absprache über die Fahrtkosten treffen.

Wertverlust beim Autokauf: Die unkalkulierbaren Unterhaltskosten

Der Wertverlust beim Autokauf ist eine der größten unkalkulierbaren Unterhaltskosten. Schon beim Kauf verliert ein Neuwagen etwa 25% seines Wertes und im ersten Jahr kommen nochmals 15-20% Wertverlust hinzu.

Konkret bedeutet das zum Beispiel, dass ein Neuwagen für 30.000 Euro nach einem Jahr nur noch etwa 24.000 Euro wert ist.

Um den Wertverlust zu reduzieren, können Autobesitzer beispielsweise auf ein günstigeres Gebrauchtfahrzeug setzen oder ein Auto wählen, das seinen Wert besser hält. Auch eine schonende Fahrweise und regelmäßige Wartung können dazu beitragen, den Wertverlust zu minimieren.

Die unkalkulierbaren Unterhaltskosten

Wie viel kostet die Kfz-Versicherung? 5 Kfz-Versicherungen, die Sie beachten sollten

Wie viel die Kfz-Versicherung kostet, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Alter und der Fahrpraxis des Halters, dem Fahrzeugtyp sowie der Region, in der das Auto zugelassen ist.

Laut Statista belief sich die durchschnittliche Jahresprämie einer Kfz-Haftpflichtversicherung auf 254 Euro im Jahr 2021. Wer eine zusätzliche Absicherung will, muss bei einer Kfz-Teilkaskoversicherung mit durchschnittlichen Kosten von 347 Euro und bei einer Kfz-Vollkaskoversicherung mit Kosten von 578 Euro pro Jahr rechnen.

In Deutschland gibt es eine hohe Anzahl an Kfz-Versicherungsanbietern und wir haben Ihnen 5 dieser Anbieter und eine Aufschlüsselung ihrer Leistungen vorbereitet.

1. Allianz:

Die Allianz ist eine der größten deutschen Versicherungen und bietet verschiedene Haftpflichtversicherungen, Teilkaskoversicherungen und Vollkaskoversicherungen an. Von der Zeitschrift Focus Money wurde die Allianz in 5 Jahren als fairster Kfz-Versicherer gekürt.

2. HUK-Coburg:

Auch die Huk-Coburg ist eine der größten deutschen Versicherungsgesellschaften und der größte Autoversicherer in Deutschland im Jahr 2022. Bei der HUK-Coburg finden Sie alle gängigen Kfz-Versicherungen und können sich direkt Ihre Prämie auf der Webseite berechnen lassen.

3. HUK24:

Die HUK24 ist die Direktversicherungssparte der Huk-Coburg und wurde zum Beispiel von Forbes schon als beste Autoversicherung ausgewählt. Vorteile hier sind de günstigen Preise und die schnellen Reaktionen auf E-Mails von Kunden.

4. AXA:

Die AXA ist ein international tätiges Versicherungsunternehmen mit Hauptsitz in Paris. Kunden können Ihren Tarif mit verschiedenen Optionen individuell anpassen, um Kosten zu sparen oder um zusätzlichen Schutz zu erhalten.

5. CosmosDirekt:

CosmosDirekt wurde von der Disq zum beliebtesten Kfz-Versicherer Deutschlands in jedem Jahr seit 2014 gewählt und gilt daher als besonders kundenfreundliche Versicherung. Ähnlich wie bei anderen Anbietern kann die Versicherung direkt online abgeschlossen werden.

Es ist allerdings immer wichtig zu beachten, dass die genauen Preise der Versicherungen von individuellen Faktoren abhängen können und sich entsprechend unterscheiden können. Daher ist es empfehlenswert, neben dem Preis auch die Leistungen der Versicherungen zu vergleichen, um das passende Angebot zu finden.

Als Tipp für Sie, raten wir dazu immer einen Kfz-Versicherungsvergleich wie den von Check24 zu benutzen, um die Besten und günstigsten Angebote speziell für Ihre Bedürfnisse zu finden.

Unterhaltskosten von Elektroautos und Erdgasautos

Elektroautos und Erdgasautos gelten als umweltfreundlichere Alternativen zu herkömmlichen Benzin- und Dieselautos. Doch wie sieht es mit den Unterhaltskosten aus? Hier ein Vergleich der wichtigsten Kostenpunkte:

Anschaffungskosten: Elektroautos sind in der Regel teurer in der Anschaffung als vergleichbare Benziner oder Dieselautos, während Erdgasautos häufig preislich ähnlich liegen.

Betriebskosten: Bei den Betriebskosten schneiden Elektroautos deutlich besser ab als Erdgasautos. Elektroautos sind im Betrieb deutlich günstiger, da Strom als Energiequelle günstiger ist als Erdgas.

Wartungskosten: Bei den Wartungskosten gibt es zwischen Elektro- und Erdgasautos nur geringe Unterschiede. Beide Antriebsarten haben eine einfachere Technik und sind somit in der Regel wartungsärmer als Verbrenner.

Versicherungskosten: Die Versicherungskosten sind bei Elektroautos und Erdgasautos ähnlich wie bei vergleichbaren Verbrennern. Allerdings können sich die Tarife je nach Modell und individuellen Faktoren wie Alter und Fahrleistung unterscheiden.

Insgesamt sind die Unterhaltskosten von Elektroautos in vielen Fällen günstiger als die von Erdgasautos, insbesondere im Betrieb. Allerdings sind Elektroautos in der Anschaffung oft teurer und haben eine begrenzte Reichweite, während Erdgasautos meist eine größere Reichweite haben und ähnlich wie Benziner oder Diesel betankt werden können.

Fazit

Insgesamt gibt es viele Faktoren, die die Unterhaltskosten eines Autos beeinflussen. Die Anschaffungskosten, Betriebskosten, Wartungskosten, Versicherungskosten und Wertverlust spielen alle eine Rolle. Bei der Entscheidung für ein bestimmtes Auto sollten daher nicht nur der Kaufpreis und das Aussehen eine Rolle spielen, sondern auch die langfristigen Kosten berücksichtigt werden.

Es lohnt sich, verschiedene Modelle zu vergleichen und auf langfristige Kosteneinsparungen zu achten, beispielsweise durch den Kauf eines gebrauchten Autos, der Wahl eines umweltfreundlicheren Antriebs oder durch Abschluss einer günstigeren Kfz-Versicherung. Indem man diese Aspekte im Blick behält, kann man langfristig viel Geld sparen und ein Auto fahren, das den eigenen Bedürfnissen entspricht.

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